FC Singen 04 e. V.
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FC Konstanz 1900 VfR  vs.  FC Singen 04   2 : 4   (0 : 1)


Aufstellung


 
N. Rogosic C. Jauch
 
G. Pace B. Winterhalder
S. Nasca S. Körner
('46 E. Plavci)
       
M. Recica A. Gorte
K. Ortancioglu L. Lapenda
('46 W. Ast)
       
A. Patyk

Spielstatistik

Tore

2x Benjamin Winterhalder, Luka Lapenda, Neno Rogosic

Zuschauer

350

Torfolge

0:1 (15.min) - Luka Lapenda
1:1 (48.min) - FC Konstanz 1900 VfR
1:2 (50.min) - Benjamin Winterhalder
1:3 (71.min) - Neno Rogosic
2:3 (84.min) - FC Konstanz 1900 VfR
2:4 (90.min) - Benjamin Winterhalder

Singener Derby-Sieg in Konstanz

FC 04 gewinnt in der Fußball-Verbandsliga mit 4:2 beim FC Konstanz

Als der Verbandsliga-Aufstieg des FC Singen Anfang Juni feststand, wurde nicht nur unterm Hohentwiel gefeiert. Auch beim alten Singener Rivalen FC Konstanz wurde gejubelt. Die Motive von FCK-Trainer Uli Hermann, der den Singenern kräftig die Daumen gedrückt hatte, waren dabei nicht gänzlich frei von Eigennutz: „FC Konstanz gegen FC Singen 04: das wäre endlich wieder ein richtiges Derby“, hatte Hermann im November vergangenen Jahres gesagt, als gerade mal 150 Zuschauer den Auftritt des Pfullendorfer F-Teams in Konstanz sehen wollten. Mit der Kulisse beim „richtigen Derby“ gestern Abend konnten die Konstanzer allerdings auch nicht ganz zufrieden sein: Trotz bestem Fußballwetter und des fast konkurrenzlosen Freitagabend-Termins durfte Kassiererin Maria Thaa nur 350 Gäste begrüßen.

Noch mehr als über das verhaltene Zuschauerinteresse ärgerte sich Uli Hermann wohl über das Spiel seiner Schützlinge. Denn nach einer etwas verhalten geführten Anfangsphase legte der Verbandsliga-Neuling aus Singen den Respekt ab und hatte durch Neno Rogosic in der 13. Minute eine erste Chance, die von FCK-Tormann Markus Höpfner vereitelt wurde. Chancenlos war Höpfner dann zwei Minuten später, als Luka Lapenda nach einer feinen Einzelleistung den FC Singen 04 in Front brachte. Die Konstanzer Antwort war verhalten: Im Spielaufbau der Platzherren war Kreativität ein seltener Gast, während das Team von Slobodan Maglov mutiger, entschlossener auftrat, wahrscheinlich noch beflügelt vom Auftaktsieg vergangene Woche gegen Stadelhofen. 44 Minuten mussten sich die Fans der Konstanzer bis zum ersten Hoffnungsschimmer gedulden, doch Stricker scheiterte ebenso am Mann zwischen den Pfosten wie Sekunden zuvor der Singener Lapenda.

Die Pause schien den FC Konstanz beflügelt zu haben: Gerade mal drei Minuten waren im zweiten Durchgang verstrichen, als Luca Vöhringer den Ausgleich erzielte. Der Jubel blieb den FCK-Fans jedoch im Halse stecken, denn 120 Sekunden später sorgte Singens Benjamin Winterhalder mit seinem fulminanten Freistoßtreffer aus 28 Metern wieder für den alten Abstand. Nach diesem furiosen Auftakt der zweiten Hälfte war dann etwas die Luft raus, bis Alexander Stricker nach einer knappen Stunde die Chance zum erneuten Ausgleich hatte. Stattdessen legte aber der Aufsteiger nach und erhöhte in der 71. Minute durch den Routinier Neno Rogosic auf 3:1. Für Spannung sorgte dann in der 84. Minute Alexander Stricker, der Konstanz auf 2:3 heranbrachte. Zu mehr sollte es allerdings nicht mehr reichen. Im Gegenteil: Winterhalder versetzte den Konstanzern mit dem 4:2 Sekunden vor dem Schlusspfiff den endgültigen K.o.

„Der Wille war da“, analysierte kurz darauf FCK-Trainer Uli Hermann, „aber vier Gegentore in einem Heimspiel, das ist schon herb“. Sein Singener Kollege Slobodan Maglov war natürlich zufriedener: „Kompliment an meine Spieler. Wir haben verdient gewonnen.“


Quelle: Südkurier
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