Erste Niederlage im sechsten Spiel
14.09.2011 - Julian Grundler
Nach dem Überraschungssieg im Derby in Stadelhofen konnte der SV Linx einen weiteren Coup landen und dem Tabellenführer die blitzsaubere Bilanz vermasseln. Singen hat aber dank der schwächelnden Konkurrenz immer noch den Spitzenplatz inne. Bisher hatten die Gäste aus Singen nur einen einzigen Treffer kassiert, gegen die als angriffsschwach geltenden Linxer lag der Ball dann dreimal im Netz.
Im zweiten Spiel unter dem neuen Linxer Trainer Bischof mussten mit Loison, Bekoe sowie Kastner gleich drei Stammspieler bei den Gastgebern ersetzt werden. Der Gast legte, mit viel Selbstvertrauen aus den letzten Spielen ausgestattet, stark los. Linx-Keeper Bleich konnte gegen Schmidt, Stark und Jonuzi den frühen Rückstand verhindern. Glück hatte der Torhüter, dass nach Fehler von Savane der Ex-Pfullendorfer Stark am rechten Torpfosten scheiterte. Der erstmals eingesetzte Neuzugang Avdimetay auf Seiten des Gastgebers glänzte erstmals, als er für Heinz auflegte, der aber in Singens Keeper Sciocchetti seinen Meister fand. Besser machte es Avdimetay zwei Minuten nach der Pause. Mit einem satten Linksschuss erzielte er die Linxer Führung. Das starke Flügelspiel über Pfisterer und Hilberer und die gefährlichen Freistößen von Stern stellten den Gast jetzt immer wieder vor große Probleme. Gästetrainer Maglov musste reagieren und brachte Stürmer Leonid Maer. Gleich mit seiner ersten Ballberührung traf der Neuzugang vom FC Kreuzlingen zum 1:1-Ausgleich (63.). In der Schlussphase konnte das Team der Gastgeber noch mal einen Zahn zulegen und wurde für seine Mühen belohnt. Zunächst verwandelte Kapitän Heinz einen von Sciocchetti an Kolasinac verursachten Strafstoß (77.) zur 2:1 Führung und nachdem Bleich auf der der Gegenseite gegen Singens Mittelfeldspieler Gorte den erneuten Ausgleich mit einer Glanzparade verhindert hatte, gelang Feist nach sehenswertem Dribbling der schönste Treffer des Tages zum 3:1-Endstand.
Der neue Mann an der Seitenlinie beim SV Linx zeigte sich mit dem Spiel seiner Mannschaft trotz holpriger Anfangsphase sehr zufrieden. „Wir hätten vor der Pause in Rückstand geraten können, aber nach der Pause hat meine Mannschaft das Spiel bestimmt und gezeigt, dass sie auch ohne Spielmacher erfolgreich spielen kann, wenn die Moral stimmt“, frohlockte Trainer Bischof. Sein Singener Trainerkollege Slobodan Maglov fügte leicht angesäuert hinzu: „In der ersten Halbzeit müssen wir in Führung gehen, dann läuft das Spiel anders. Die Elfmeterentscheidung war falsch“.
Quelle:Südkurier
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