FC Singen 04 e. V.
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Heimsieg für den FC Singen 04
13.11.2011 - Julian Grundler

Heimsieg für den FC Singen 04

Am letzten Spieltag der Vorrunde kam es auf dem Waldecksportplatz bei herrlichem Spätherbstwetter zur Begegnung des Tabellenzweiten gegen den Sechsten.
In den ersten 15 Minuten konnte sich keine Mannschaft erwähnenswerte Vorteile erspielen. Die Begegnung war viel mehr durch einen nervösen Spielaufbau mit vielen Fehlpässen auf beiden Seiten gekennzeichnet, jedoch mit mehr Ballbesitz für Stadelhofen. Auch die erste Chance gehörte dann dem SVS: in der 16. Spielminute kam Martin Weschle im Strafraum nach einer Flanke vollkommen ungedeckt zum Kopfball, den der Singener Torhüter Sciocchetti stark parierte. Nur eine Minute später war es wiederum Martin Weschle der mit einem Distanzschuss sein Glück vergebens versuchte. Dies waren gleichzeitig auch die einzigen beiden Großchancen im gesamten Spiel für den SV Stadelhofen, was zu diesem Zeitpunkt wohl kaum einer für möglich gehalten hatte. Die Elf des FC Singen erkannte sofort das sie einen Zahn zulegen musste und tat dies auch postwendend, indem man die Spielkontrolle übernahm und sich mehrere Torchancen erarbeitete, jedoch ohne Erfolg. So pfiff der Schiedsrichter dann ohne dass die Zuschauer Tore gesehen hatten zur Halbzeit.
Die ersten Minuten der zweiten Hälfte begannen so wie die ersten Minuten der ersten Hälfte. Wie aus dem Nichts kam Habilj Jonuzi in der 53. Minute aus 20 Metern zum Abschluss: seinen harten Schuss, der ziemlich zentral auf das Stadelhofener Gehäuse kam, konnte Gästetorwart Tim Bruder nicht festhalten, Tor für die Blaugelben, der Jubel war groß. Noch größer war der Jubel nur eine Minute später. Singens Gino Pace spielte einen hohen Ball in den Strafraum der Gäste. Der Ball wurde lang und länger und viel hinter Bruder in das Tor, 2 zu 0. Bei der wohl eher als Flanke gedachten Hereingabe machte Bruder keine gute Figur, zudem wurde er von der tiefstehenden Sonne geblendet. Von diesem Schock konnte sich der SV Stadelhofen nicht mehr erholen und der FC Singen tat nun das, was die Zuschauer von ihnen erwarteten; sie ließen Ball und Gegner laufen. In der 61. Minute kam es dann zur Vorentscheidung. Sebastian Stark schickte Marcel Schmidt steil in den Strafraum, der das Spielgerät locker in die lange Ecke zum 3:0 einschob. Unrühmlicher Höhepunkt war eine Gelbrote Karte nach wiederholtem Foulspiel für den Stadelhofener Mathias Ritter, der erst 13 Minuten vorher eingewechselt wurde. Der spielerische Höhepunkt folgte sogleich: nach einer Ballstafette im Mittelfeld kam der Ball im Strafraum wieder zu Schmidt, der zwei Abwehrspieler und den Torwart der Gäste ausspielte und in das leere Tor einschob (75.). Dies war gleichbedeutend mit dem Endstand.
Die Singener zeigten wie schon in den Spielen zuvor eine hohe Effektivität vor dem Tor, wobei man dem SVS zu Lasten legen kann, in der ersten Halbzeit zu wenig aus seinen Spielanteilen gemacht zu haben. (pag)


Quelle:Patrick Grundler


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